Michael Braun zu Wolfgang Schlenker / bruder morpheus

Wenn ein Sterblicher den Traumgott Morpheus zu seinem „Bruder“ er­klärt, dann bewegt er sich selbst in den fluiden Zonen des Traums und des ewigen Schlafs. Der Lyriker und Übersetzer Wolf­gang Schlen­ker, der sich im August 2011 im Alter von 47 Jahren das Leben nahm, hat Gedichte hinter­lassen, die den Arbeits­titel „bruder morpheus“ tragen. Diese Ge­dichte scheinen feine Ver­bin­dungs­linien zu jenen Dä­monen zu ziehen, die aus dem Reich der Schatten fata­listische Bot­schaften in unsere Le­bens­welt senden.

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