William Faulkner, Günter Plessow / Absalom, Absalom!, Kapitel 1, Fortsetzung und Schluss

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[… Und jeder konnte ihm einmal ins Gesicht sehen und wissen, daß er den Fluß und sogar den sicheren Hanfstrick dem vorgezogen hätte, was er auf sich nahm, selbst wenn er gewußt hätte, daß er vergrabenes Gold finden würde, das auf ihn wartete genau in dem Land, das er gekauft hatte.]

So endete die erste Folge. Der Spannungsbogen ist angelegt, der andere, der Yoknapatawpha-Zustand ist beschworen, die Hauptfiguren sind vorgestellt, vor allem die beiden, die zugleich Erzähler des Romans sind: Miss Rosa und Quentin, die alte Dame und der junge Mann, beteiligt-unbeteiligt die eine, unbeteiligt-beteiligt der andere. Und Quentins Vater, dem Faulkner die Kapitel 2 bis 4 anvertrauen wird. Aber noch hat Miss Rosa das Wort; sie redet und redet, rechtet und berichtet, und Quentin hat Mühe, ein Ja oder Nein dazwischenzuschieben, und sei es auch nur, um hörbar zu machen, daß er es ist, hearing without listening, dem das alles erzählt wird. Miss Rosa fährt fort, und wir werden sie nicht mehr unterbrechen; das Brio der Erzählung steigert sich von Seite zu Seite:

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