Mütze #20 ist da

Mütze20

Mütze“ bedeutet Fortsetzung und Kontinuum: Heft 19 endete mit Gedichten von Dagmara Kraus, ihr Gedicht „terz“ eröffnet Heft 20, gestimmt auf den Ton von Leben und Tod, Tod und Leben, der bereits Heft 19 mit Eleonore Freys Text zum „Hinübersegeln“ durchwehte. Vom Sterben und Gebären spricht „… weniger als ein Fenster“ von Rahaf Gharzaddien (übersetzt von Christian Filips und Kenan Khadaj im Rahmen der „Wiese“ in der Neuen Nachbarschaft Moabit), die nach ihrer Flucht vor dem Krieg in Syrien heute als Chaosforscherin in Duisburg lebt. Texte von Juan Villoro zum Erdbeben in Mexico City (übersetzt von Chiara Caradonna), zu den Waldbränden und gestrandeten Walen an Kaliforniens Küsten, mit denen sich Jennifer Poehler aus Bolinas nach langer Zeit wieder zu Wort meldet, und zu Berner Tieren von Patrick Frey, dem Sohn von Eleonore und Hans-Jost Frey, beschäftigen sich mit Naturzuständen. Nicht nur rhetorischer Natur sind der Marp von Monika Rinck („Ich nannte die Frau Frau. Schon war sie da. Ich erschuf den Marp. Und nannte ihn Marp.“) und der Godevan von Urs Allemann („Der Godevan ist das einzige Tier, das zwecks Existenzabschattung und/oder Selbstzerwurzelung zwischen den Aggregatzuständen frei hin und her switchen kann.“). Mit „Maskenspiel und Tonfilm“ beenden wir die kleine Serie mit Essays von H.D. zur Rhetorik und Natur der Filmkunst (im amerikanischen Original und in der Übersetzung von Günter Plessow) und mit Svein Jarvoll setzen wir unsere Reise zur tatsächlichen und imaginären Flora und Fauna Australiens fort.

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