Svein Jarvoll / Eine Australienreise, Kapitel 1

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„Einer der wenigen, die mich in dem Haus besuchten, das ich für zwei Wintermonate in einem Dorf dicht unterhalb der Berge in der Provinz Valencia gemietet hatte, war Samuel Grambaro Flimpegg, ein belgischer Alchemist, der seine abstruse Wissenschaft zu rein verbalen Prozessen destilliert hatte, deren einziger Zweck, soweit ich erkennen konnte, darin bestand, eine allzu fassbare Wirklichkeit in dunkle Schleier aus Wörtern, Wörtern, Wörtern zu hüllen.“

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Mütze #16 ist da

Mütze$16

Die Herzstücke des Heftes bilden drei lange Gedichte von Jerome Rothenberg, die Norbert Lange aus „Poland/1931“ ausgewählt und übersetzt hat, und der Anfang von Svein Jarvolls sprachmächtiger Reise zu den Antipoden, übersetzt von Matthias Friedrich. Das Heft bringt außerdem die von Robert Kelly Martin Traubenritter zugeschriebenen „Gewissheiten“ sowie den dritten Teil des langen Interviews mit Kelly, in dem dieser sich tief in seine Lektürelisten blicken lässt. Bestellungen nimmt gerne entgegen urs@engeler.de oder https://muetze.me/muetze-bestellen.html.

Timo Brandt bespricht die Mützen #13 und #14

In seiner langen Besprechung auf fixpoetry kommt Timo Brandt zum Fazit:

Die Kontinuität (die sich u.a. auch zeigt im Aufgreifen der Beiträge der vorherigen Ausgaben, dem Dialog der Beiträge) scheint in der „Mütze“ eine wichtige Sache zu sein. Poesie – Poetik, das beides wird hier großgeschrieben und sehr gleichberechtigt nebeneinandergestellt. Zumindest mir geht da das Herz auf und Entzücken stellt sich ein. Bei der Mütze auf dem Laufenden zu bleiben, wird sich glaube ich lohnen.

Hier die ganze Besprechung.